Konditorei & Café Birfeld
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Bericht aus der Konditorei & Café 35/97

Das älteste Café der Stadt
ist das Birfeld, ein beliebter Treffpunkt in Eschweiler

Im Eschweiler Anzeiger, Ausgabe vom Samstag, 21. Dezember 1872, inserierte Bäckermeister Mathias-Josef Birfeld, der später Gründer der Bäckerinnung Aachen war, vor dem Weihnachtsfest mit einer Anzeige und empfahl sich mit Aachener Kräuterprinten, vorzüglichem Spekulatius, Auflauf, Windmasse, Brialliantschaum sowie Schaumfiguren aller Art.

"Sie sehen, unser Familienbetrieb existiert bereits seit über hundert Jahren", so Konditormeister Heinrich Birfeld, der heutige Inhaber des Konditorei & Cafés Birfeld zu "Konditorei & Café", obwohl das genaue Gründungsjahr nicht mehr feststellbar ist. Beim Durchsuchen alter Unterlagen kramte Herr Birfeld eine weitere originelle Anzeige hervor, die 1874 im gleichen Stadtorgan veröffentlicht wurde: "Geschäftsverlegung von Neustraße 31, drei Häuser weiter nach 25. Und halte mich auch ferner bestens empfohlen", so der Text. Heute liegt der Standort des Cafés in der Fußgängerzone, in der Grabenstraße 42.

Der Urgroßvater also, ein rühriger Fachmann, wie Konditormeister Heinrich Birfeld nachgelesen hat, legte den Grundstein zu einem Unternehmen, welches sich heute in der vierten Generation befindet. Die fünfte Generation, nämlich Sohn Michael, absolviert der Zeit im bekannten Kölner Café Riese eine Lehre zum Konditor. Er will später einmal den elterlichen Betrieb in der Eschweiler Innenstadt übernehmen.

Beide in der gleichen Schule

1904 kam das Geschäft an die Grabenstraße. Damals war es ebenfalls ein Heinrich Birfeld (der Großvater des jetzigen Besitzers). Er hat die Bäckerei in ein Konditorei-Café umfunktioniert. "Mein Vater Josef Birfeld übernahm nach dem Zweiten Weltkrieg, also 1946, den Betrieb und baute ihn weiter aus", so Heinrich Birfeld, der festgestellt hat, dass sein Vater und er jeweils am 27. April, beide an der Meisterschule zu Köln, ihre Meisterprüfung abgelegt haben. "Bei mir war es das Jahr 1971", sagte Herr Birfeld.

Stolz ist man bei den Birfelds darauf, dass älteste Café der Stadt zu sein, wie Ehefrau Rosemarie Birfeld, die sich für das Ladengeschäft verantwortlich zeichnet, anklingen ließ. Sie, eine gelernte Floristin, hat sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Dekorationen im Café zu gestalten, sie stellt auch mit viel Liebe und großem Engagement Printensträuße und -gestecke her.

Ein beliebter Treffpunkt

Im Herzen der Stadt gelegen, ist das Café Birfeld ein beliebter Treffpunkt, in dem es sich verweilen lässt, wo man Ruhe und Entspannung findet. Über 20 verschiedene Arten von Teegebäcken und Kleingebäcken stellen Konditormeister Heinrich Birfeld und sein Team her. Interessant ist der Spezialitätenversand, der sich in die ganze Welt erstreckt. So werden Printen nicht nur nach Spanien, sondern auch bis nach Singapur oder in die Vereinigten Staaten von Amerika verschickt. Immerhin war es der Urgroßvater, der die beliebten Spezialitäten schon 1872 anbot, und den Eschweiler Bürgern so den Alltag versüßte.